Fasnacht, Fasching, Karneval,
git`s weltwit scho x hundert Johr.
Au do bi uns im Schwarzwald,
das isch belegt und wohr,
Het me z`Wil scho Fasnacht gfiert?
Damals, das weiß me nit.
Mir läbe jetz, und gern und guet,
in ere moderne Zyt.
Und die goht so:
In unserer Dreiländerstadt,
isch an Fasnacht öbbis los
Zumftöbe, Umzüg, Schnitzelbänk,
Fasnacht fieret me mega groß.
Dodezue, `s isch Tradition,
schtoht bi uns e Narrebaum.
Das Johr scho zuem Vierzigste mol,
das ghört gfieret, das isch e Traumn.
Ufgstellt und gsetzt, mit Muskelkraft,
Markgräfler Wii, und viel Tam-Tam.
Guggemusik, Speck, Würscht und Eier,
d`Schwitzer chömme mit em Tram.
Dann wird die hochi Danne gschmückt,
mit Kranz, un sunscht no Sache,
doch mängmol au zuem lache.
Wenn zuem Beispiel Eine sait:
Zlescht Johr isch mehr Lametta gsi,
Das isch dann echti Narretei,
und so solls au sii.
Wie jedes Johr git`s do in Wil,
e sogenannti Fasnachstlosig
meischt im Zytgeischt angepasst,
im Moment isch die nit rosig.
Doch mir sin doch Optimischte,
und me darf sich au mol selber lobe,
wägedäm heißt d`Losig 25:
Wo mir sin, isch obe.
De Spruch isch doch bäumig, und macht uns froh,
jetz fehlt nur no de Narregrueß:Wileri un Wilero



